Adrian Stern

Spielst du live deine Songs so nahe es geht an der CD-Version oder überraschst du deine Fans auch mal mit einer anderen Version? 
Ich versuche die wichtigen Elemente eines Songs, vor allem Melodie und Groove beizubehalten, live kann es aber durchaus sein, dass wir dem Song noch einen Schuss mehr Tempo und Drama mitgeben.

Am 4. Oktober erscheint dein neues Album, verrätst du uns schon etwas darüber?
Die neuen Songs drehen sich neben den grossen Gefühlen um grosse Momente im Leben, aufwachsen, die eigene Lebensaufgabe entdecken, die erste grosse Liebe, die Trennung meiner Eltern, bis zur eigenen Heirat. Vater zu werden, hat mich dazu bewegt zurückzuschauen. Der Song, welcher das Albumthema am besten zusammenfasst, heisst 1&1, darum der Albumtitel.

Wann hast du damit begonnen, an deiner neuen CD zu arbeiten?
Im Herbst 2011 habe ich eine kleine Auszeit genommen und bin alleine mit einem Campervan von New York nach Los Angeles gefahren. Abenteuerlust und Heimweh haben die ersten Song-ideen spriessen lassen.

Verrätst du uns deinen Favorit-Song der neuen CD?
Mein Favorit wechselt wöchentlich, zur Zeit übe ich grad den Titelsong 1&1 auf einem alten Wurlitzer E-Piano. Für mich als Gitarrist gar nicht so einfach, aber es macht Spass und jetzt wo es immer besser geht, liebe ich den Song umso mehr.

Was geht dir vor deinen Auftritten alles durch den Kopf?
Ich bin meistens sehr aufgeregt und den ganzen Tag für nichts ausser für den Auftritt zu gebrauchen. Gar nicht so einfach für meine Liebsten.

Hat dich das Musikgeschäft verändert?
Schwer zu sagen. Es fühlt sich aber nicht so an. Ich mag immer noch dieselbe Musik, gehe gerne gemütlich ins Kino oder in ein bescheidenes Restaurant, bin also nicht plötzlich nur noch auf VIP Parties und Galaanlässen zu sehen.

Wirst du auf der Strasse oft angesprochen?
Oft werde ich erkannt, angesprochen ab und zu. Ich mag den direkten Kontakt mit den Fans sehr.

Wolltest du schon immer Musiker werden?
Angefangen hat alles mit den Pfadiliedern. Ich stöberte immer wieder vor dem Einschlafen im Pfadiliederbuch. Dann im Jahre 1985 sah ich live Aid (we are the world) und den Film «Back to the future» in dessen Showdown der Hauptdarsteller ein wildes Solo zu «Johnny b goode» spielt. Von da an war es klar. Ich wollte nur noch Musik machen und auf der Bühne stehen!

Wie sieht bei dir ein Arbeitstag aus?
Es gibt Papi-Tage, an denen widme ich mich voll und ganz meiner anderthalbjährigen Tochter Mina. Dann gibt es Studio-tage, an denen verschanze ich mich in meinem kleinen Dachstockstudio und schreibe Songs, arrangiere und texte, oder spiele Gitarre.

Was erwartest du von deiner Zukunft?
Ich erwarte nichts, aber ich hoffe, wünsche und träume, dass alles gut kommt, dass in meinem Umfeld alle gesund bleiben, dass ich weiterhin meine Songs spielen kann und dass weiterhin jemand zuhören mag.

Was möchtest du deinen Fans noch mitteilen?
Mein neues Album heisst 1&1 und ist ab dem 4. Oktober erhältlich und ab dem 6. Dezember sind wir dann wieder mit der ganzen Band unterwegs. Die Daten findet ihr auf meiner Homepage www.adrianstern.ch.

 

Steckbrief

Homepage: www.adrianstern.ch

Wohnort: Baden AG
Geburtsdatum: 22. März 1975
Sternzeichen: Widder

Hobbys: Espresso
Lebensmotto: be here now (John Lennon) 

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